Digitalisierung und Change Management machen vor der Produktion von Lernmedien nicht halt. Die Integration von digitalen Lerninhalten mit Produktivdaten nimmt Fahrt auf. MacSchneider entwickelt mit namhaften Herstellern der technischen Dokumentation Methoden, um Lerninhalte frisch und aktuell zu halten.

Eine der größten Herausforderungen an die Produktion von digitalen Lerninhalten ist der Produktionsprozess selbst. Unser klassischer Workflow – Authoringtool > SCORM-Paket > LMS – bringt systembedingt einen mehrfachen Bruch im Datenfluss mit sich, also Daten die redundant und getrennt voneinander vorliegen, aber dasselbe beinhalten.

Zu diesen Datensilos, die Organisationen im Rahmen ihrer Digitalisierungsstrategie unter dem Titel „Single Sourcing“ abschaffen möchten, zählt auch das eLearning. Wir kopieren Daten, fügen sie in ein File oder ein anderes geschlossenes System ein, exportieren sie anschließend wieder als SCORM-Paket, das im Learning Management System wieder ausgepackt und in vom Menschen bzw. Browser lesbare Form gebracht wird. Der Zusammenhang mit der Primärquelle geht dabei verloren.

Vom Buchbinder Wanninger, der seine Daten sucht…

Selbst die Tatsache, ob und wann sich welche Produktivdaten geändert haben, stellt hohe Ansprüche an die Kommunikation zwischen Fachabteilungen, Bildungsverantwortlichen und (internen oder externen) eLearning Producern, die mancherorts schon an Karl Valentins „Buchbinder Wanninger“ erinnert, der zunehmend zermürbt nach der richtigen Information suchend von Pontius zu Pilatus geschickt wird.

Der mühsame Update-Prozess hat oft die Konsequenz, dass digitale Lerninhalte entweder „zeitlos“ (und in dem Fall damit leider auch wertlos) produziert werden oder (oftmals unerkannt) veralten oder Inhalte für aktuelle Produkte und Services erst gar nicht mit modernen Methoden des digitalen Lernens erstellt werden.

In Zeiten kürzerer Produktlebenszyklen stellt sich also die Frage, wie wir die Lerninhalte im selben Tempo anpassen können.

… zur Aktualisierung, die keiner merkt

MacSchneider kümmert sich gemeinsam mit Fischer Information Technology um die Lösung des Themenkomplexes „Aktualisierung von Lerninhalten“. Mit „Sherlock“ gehören veraltete Produktinformationen, Abbildungen, Beschreibungen oder Charts in Lernmedien der Vergangenheit an.

Sherlock ist eine Entkoppelungsschicht, die sich als kommunikativer Hub zwischen verschiedene informationsverarbeitende und -generierende Systeme schiebt und Daten zwischen diesen Systemen gleichzeitig verfügbar macht. Das Produktbild, das beispielsweise im Produktinformationssystem (PIM) hinterlegt wird, taucht identisch im Web Based Training auf. Ändert sich das Bild im PIM, ändert es sich auch im Lernmedium. Und die Akteure können sich um ihre eigene Arbeit kümmern, anstatt den zu aktualisierenden Daten hinterherzulaufen.

Nähere Informationen zu Sherlock gewünscht? Schicken Sie doch einfach ein Mail an request@macschneider.at.

https://www.checkpoint-elearning.de/corporate-elearning/buchbinder-wanninger-sucht-seine-daten